Balance

Die Morgenroutine – der perfekte Start in den Tag!

9. Oktober 2016
Morgenroutine

Wie Du dem kleinen “Über-mich-Teaser” auf der rechten Seite entnehmen kannst, ist der Morgen die wichtigste Tageszeit für mich. Schon am Abend zuvor, freue ich mich auf das Aufstehen am nächsten Tag.

Das war aber nicht immer so. Noch vor wenigen Monaten grauste es mir vor dem morgendlichen Weckerklingeln zwischen sieben und halb acht.

Dabei gehörte ich mit dieser Aufstehzeit schon zu den Langschläfern in Deutschland. Denn: 59% der Deutschen stehen unter der Woche vor sieben Uhr auf und sind damit wahre Frühaufsteher.

Es war aber auch gar nicht die Uhrzeit, die mir zu schaffen machte, sondern alles was unmittelbar kam, nachdem ich den ersten Fuß aus dem Bett gesetzt hatte.

Das hastige Eilen ins Bad, der schnelle Sprung unter die Dusche, das beiläufige Kaffeetrinken. Frühstück? Fehlanzeige. Schließlich wollte ich überflüssige Kalorien sparen.

Das ich damit so ziemlich alles falsch gemacht habe, was man falsch machen konnte und mir dadurch selbst nichts Gutes tat, ist mir erst kürzlich bewusst geworden.

Wie kam der Sinneswandel?

Ich hatte es satt: die Hast, die Eile, die Beiläufigkeit.

Ich wollte etwas ändern und entschied ab sofort jeden Morgen hochwertige Zeit mit mir selbst zu verbringen – in einer morgendlichen Routine.

 

Meine Morgenroutine und Ich

Ich beginne meinen Tag um 06:45 Uhr in der Früh, wenn mein Wecker klingelt. Ich stehe auf und setze Wasser für einen Kamillentee auf. In der Zwischenzeit putze ich mir die Zähne.

Ich habe gelesen, dass der Körper im Schlaf Giftstoffe im Körper abbaut und diese über den Mund absondert, weshalb das Zähneputzen ein Muss ist. Die Entgiftung unterstützen kann man durch das Ölziehen. Ich selbst habe diese Methode noch nicht ausprobiert.

Nach dem Zähneputzen schnappe ich mir meinen warmen Kamillentee und verziehe mich auf meine Yogamatte, um zu meditieren.

Meditation

Das tue ich gemeinsam mit vielen anderen im 7 am Club von Laura Seiler, die jeden Morgen selbst durch die Meditation führt.

Innerhalb des halbstündigen Empowerment-Webinars gibt es zusätzlich zwei Dankbarkeitsminuten sowie die Aufforderung eine Affirmation für den Tag zu setzen.

Was Affirmationen sind und was sie bewirken, kannst Du hier nachlesen.

Sport

Nach der Meditation mache ich wenigstens 30 Minuten Sport. Entweder gehe ich laufen oder absolviere ein kleines Fitnessprogramm.

Früher bin ich neben der Arbeit kaum dazu gekommen Sport zu machen. Nicht etwa, weil mir die Zeit fehlte, sondern die Willenskraft. Ich für mich habe festgestellt, dass ich den Schweinehund am Morgen einfacher besiegen kann – schließlich liegt er da noch an der Leine.

Aber auch aus folgenden zwei Gründen ist Sport am Morgen eine gute Idee: Zum einen, weil Du Deinem Kopf frischen Sauerstoff zu führst und zum anderen, weil Du damit Deinen Kreislauf in Schwung bringst.

Und durch die anschließende Dusche fühlst Du Dich wie neugeboren!

Gesundes Frühstück

Nach dem Duschen gönne ich mir ein gesundes, veganes Frühstück. In der Regel bereite ich mir Porridge mit Mandelmilch zu (dem Thema “Alternativen zur herkömmlichen Milch” widme ich zeitnah einen eigenen Beitrag) und garniere ihn mit Äpfeln und Zimt oder Bananen und Rosinen. Hmmm, lecker!

Dann und wann esse ich aber auch mal ein selbstgemachtes Brot mit Avocado.

Mittlerweile habe ich erkannt, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages ist und unter keinen Umständen vernachlässigt werden sollte. Es liefert Dir die nötige Energie, die Du für den Tag brauchst.

Übrigens, das Frühstück aus Diätgründen ausfallen zu lassen, ist eine total blöde Idee. Hannah Frey vom “Projekt: Gutes Leben” schreibt: “Wer sein Frühstück ausfallen lässt, nimmt circa 10% mehr Kalorien über den Tag verteilt zu sich, als diejenigen, die Frühstücken.

Während des Frühstücks schreibe ich in mein 5-Minuten-Tagebuch*, lese ein paar Seiten in einem Buch oder höre einen Podcast.

 

Warum ist mir die Morgenroutine so wichtig?

Seitdem ich meinen Tag mit einer Morgenroutine beginne, bin ich ausgeglichener und weniger gestresst. Das liegt vielleicht daran, dass ich durch das Meditieren und Tagebuch schreiben mehr bei mir bin und meine Ziele klarer vor Augen hab.

Außerdem habe ich festgestellt, dass ich nach der Morgenroutine viel produktiver arbeite. Schon allein, weil sich der störende Gedanke heute noch Sport zu machen, nicht mehr in meinem Kopf rumtreibt.

 

5 Gründe, warum auch Du eine Morgenroutine haben solltest

• Du kannst Deinem ganzen Tag schon morgens einen Rahmen geben und beeinflussen wie er verlaufen wird.

• Du gestaltest Deinen Morgen proaktiv und lässt Dich nicht durch Deinen Wecker oder den Busfahrplan fremd steuern.

• Sofern Du Sport in Deine Morgenroutine integrierst – was ich Dir empfehlen möchte und seien es nur fünf Minuten Yoga oder Dehnübungen –, tust Du etwas für Deine Gesundheit.

• Auch Deine geistige Gesundheit beeinflusst Du positiv. So eine Meditation am Morgen ist ein wahrer Push für Dein Mindset.

• Du gehst gelassener und stressfreier in den Tag.

 
Wenn das mal keine guten Gründe sind, schon morgen früh mit einer Morgenroutine in den Tag zu starten. Deine Routine muss übrigens nicht aussehen wie meine. Entscheide ganz frei, wie Du Deinen Morgen gestalten willst und welche Dinge Dir gut tun.

Solltest Du schon eine Morgenroutine haben, würde ich mich freuen, wenn Du mir einen Kommentar hinterlässt und mir verrätst wie Du Deinen Start in den Tag gestaltest.

 
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